mein erster Becher

Mein erster selbstgemachter Becher – und warum er mein Leben verändert hat

 

 

Ich war Studentin und zu Gast in einer Dresdner Künstlerwohnung. 
Wir waren zu fünft und chillten einfach übers Wochenende, zeichneten, philosophierten, führten tiefgehende Gespräche. 

Und dann habe ich diesen kleinen Becher aus Ton entdeckt. Er war so wunderschön, mit bunt verlaufenen Glasuren,

handgeformt und ich wußte nicht, was das ist! D. sagte mir, dies sei ein Keramikbecher, den er an der Akademie getöpfert hat.

Wow! Das wollte ich auch!

 

Der Moment, in dem alles angefangen hat

Es war also kein großer Plan, dass ich „jetzt Keramikerin werde“.

Es war eher dieses: „das will ich erforschen, das will ich können, wo kann ich das lernen?“

 

Auf der anderen Straßenseite meiner damaligen Wohnung in Leipzig, gab es einen Jugendclub, in dem ich töpfern konnte.
Es war einfach ein Raum, in dem es Ton gab und die Möglichkeit zu töpfern. Mit einer Werkstattleiterin, die für uns gebrannt hat und uns eingeweiht hat in das Mysterium Glasur und Handaufbau.

 

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Tonklumpen: Ich hatte keine Ahnung, was ich tue, ich habe es einfach ausprobiert!
Aber meine Hände wussten es irgendwie.

Mein erster Becher (das kleine Wunder)

Mein erster Becher, an den ich mich erinnern kann, war gebaut mit der Plattentechnik. Wahrscheinlich war er uneben an manchen Stellen, und auf jeden Fall auch schief und unregelmäßig!  

Aber ich habe ihn wuderschön bemalt in meinen Lieblingsfarben und er war viele Jahre

mein Begleiter.

Ich habe ihn geliebt.

Weil er etwas war, das vorher nicht existiert hat, und dann durch mich plötzlich in meinem Leben war. 

Und weil er mir viele, viele Türen geöffnet hat.

 

Wenn aus Neugier ein Weg wird

Kurz danach habe ich mir meinen ersten eigenen Ton gekauft.

Kennst du das Gefühl, wenn du etwas kaufst und spürst:
„Das ist nicht nur ein Material,  das ist mein Anfang“?

Ich habe angefangen, zuhause weiterzumachen.
Auf dem Tisch in meiner Küche, in meinem WG-Zimmer. Es war überall ein bisschen Ton zu finden. –

Ich war in meiner Welt angekommen!

Nichts war perfekt, nichts strukturiert.
Aber ich war voller Freude!

Drei Jahre später saß ich zum ersten Mal an der Drehscheibe.

Und, was soll ich sagen: das war nochmal eine ganz andere Erfahrung.

Drehen an der Töpferscheibe

Töpfern an der Drehscheibe: Frust trifft Magie

 

Am Anfang dachte ich:
„Das schaffe ich nie.“

Ich hatte niemanden, der es mir zeigen wollte.

Der Ton ist natürlich weggerutscht, manchmal ist alles wieder zusammengefallen.

Das Zentrieren habe ich richtig lange geübt – und wahrscheinlich auch falsch. Später, 

beim Studium, erhielt ich die Gelegenheit, das Drehen noch einmal neu zu lernen von einem

Töpfermeister. Seitdem kann ich es!

Es gibt diesen einen Moment, wenn der Tonklumpen zentriert ist und alles ruhig wird.
Wenn sich ein Zylinder formt unter deinen Händen und du spürst, wie alles rund läuft – ich liebe es! 

 

Die erste Werkstatt (und ein mutiger Schritt)

Irgendwann habe ich eine kleine Werkstattauflösung gekauft. Ich wollte unbedingt weitermachen!

Es war ein bisschen chaotisch, ein bisschen improvisiert.

Aber für mich war es:
Ein Raum für meine Welt.

Ich hatte also plötzlich meine eigene Drehscheibe und einen kleinen alten Brennofen (der im Keller meiner Eltern stand), meinen eigenen Ton und meinen eigenen Rhythmus. Ich habe in jeder freien Minute mit Ton gearbeitet.

Und dann wurde es noch erdiger:

 

Zurück zum Ursprung: Arbeiten mit Lehm

In dieser Zeit habe ich auch angefangen, mit Lehm zu arbeiten.

Wir haben alte Lehmziegel eingeweicht und wieder aufbereitet, um damit Wände neu zu füllen.

Ich war also nah an der Erde.

Tonerde

 

Und das hat noch einmal alles verändert.

Weil du plötzlich verstehst: Du formst nicht nur etwas, du arbeitest mit einem Material, das schon immer da war.

Das hatte Tiefe, Geschichte und Kraft.

Eigentlich hat mein Weg erst da richtig begonnen. 

In einer Art Vision fühlte ich irgendwann, dass der Weg des Tons, der Erde und der Kunst meiner war.

 

Warum ich dir das erzähle

Vielleicht stehst du gerade genau da, wo ich damals war.

Bist neugierig, etwas unsicher und vielleicht auch ein bisschen überfordert.

Vielleicht denkst du:

„Kann ich das überhaupt?“
„Brauche ich nicht total viel Equipment?“
„Was, wenn mein Becher schief wird?“

Lass mich dir etwas sagen:

Dein erster Becher darf schief sein.

Er darf:

  • unperfekt sein
  • dick sein
  • komisch aussehen!

Denn genau darin liegt der Anfang.

 

Was du wirklich brauchst (und was nicht)

Du brauchst nicht sofort:

  • eine teure Drehscheibe
  • ein voll ausgestattetes Studio
  • 20 Werkzeuge

Was du brauchst, ist:

  • ein bisschen Ton
  • deine Hände
  • eine Stunde Zeit
  • und den Mut, einfach anzufangen.

(Und ja… ein paar einfache Werkzeuge können dir helfen – ich verlinke dir unten meine Favoriten.)

 

Meine Lieblings-Affiliate-Empfehlungen für Anfänger

(alles Dinge, die ich selbst gern nutze oder empfehlen würde)

  • Starter-Ton (Steinzeug, mittelgrob)
  • Einfaches Töpferwerkzeug-Set
  • eventuell 0,5cm starke Holzleisten für gleichmäßige Platten sowie ein Nudelholz aus deiner Küche
  • ein Baumwolltuch oder ein altes Bettlaken

Das reicht wirklich für den Anfang. Versprochen!

 

Wenn du dir mehr Sicherheit wünschst…

Ich weiß, wie sich das anfühlt:

Du willst anfangen, aber du willst es auch „richtig“ machen.

Und genau dafür habe ich meinen Starterkurs entwickelt.

 

Magic Pottery dein Starterkurs

 

Darin zeige ich dir Schritt für Schritt:

  • wie du deine ersten Becher formst
  • welche Techniken wirklich funktionieren
  • wie du typische Anfängerfehler vermeidest
  • wie du Ton wieder aufbereitest
  • wie du Tonschlicker herstellst und Teile damit verklebst
  • wie Ton getrocknet werden sollte, damit er nicht reißt
  • wie das mit dem Brennen und Glasieren funktioniert

Also alle Basics! Ganz ruhig und ohne Druck.
So, als würde ich neben dir sitzen. einen Monat Mitgliedschaft bekommst du bei Buchung von mir geschenkt.

 

Oder du startest noch langsamer…

Wenn du lieber erstmal eine ganz klare Anleitung in der Plattentechnik für deinen ersten Becher möchtest:

Mein Becher-Template ist genau dafür gemacht.

Du kannst dir alles ausdrucken, auf den Ton legen und direkt loslegen.
Schritt für Schritt, ganz entspannt. Es ist alles ganz genau erklärt.

Und ich liebe diesen Moment so sehr, wenn jemand schreibt:
„Ich habe meinen ersten Becher geschafft!“

 

Template

 

Du musst diesen Weg nicht allein gehen

Wenn du dir dazu doch lieber Begleitung wünschst, komm in meine Mitgliedschaft, du kannst sie monatlich verlängern.

In meiner Community bekommst du:

  • Antworten auf deine Fragen, 
  • Unterstützung, wenn du feststeckst,
  • wir töpfern LIVE einmal im Monat gemeinsam
  • und du hast Austausch mit anderen. 

Ganz ohne Druck, in deinem Tempo.

 

Membership

Q&A – die häufigsten Gedanken am Anfang

Ist mein erster Becher immer schlecht?
→ Nein. Aber er ist ehrlich. Und das ist viel wertvoller!

Wie lange dauert es, bis ich „gut“ bin?
→ Überraschung: Es geht nicht um gut. Es geht um`s machen.

Brauche ich Talent?
→ Nein. Deine Hände lernen das!

 

Und jetzt?

Vielleicht sitzt du gerade hier und denkst:

„Ich würde das so gern ausprobieren…“

Dann lass mich dir das sagen:

Mach es. Es ist kein Hexenwerk.

Nimm dir Ton. Setz dich hin. Und fang an.

Dein erster Becher wartet schon auf dich.

Und wer weiß…
Vielleicht beginnt genau dort etwas,
das viel größer ist, als du jetzt ahnst.

Wenn du magst, erzähl mir:
Hast du schon einmal mit Ton gearbeitet – oder wäre dein erster Becher wirklich dein erster? 

 

Alles Liebe, Dana.